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Geschich­te

Die Geschich­te des Män­ner­turn­ver­ein Isen­büt­tel von 1913 e.V.



Wenn ein Ver­ein schon etwas älter ist und auf eine lan­ge Tra­di­ti­on zurück­bli­cken kann, dann kann man Bücher fül­len mit Ereig­nis­sen, die sich in und um den Ver­ein abge­spielt haben. Das ist beim Män­ner­turn­ver­ein Isen­büt­tel nicht anders. Auch über den MTV könn­te man Bän­de schrei­ben. Das ist an die­ser Stel­le nicht geplant. Es geht hier nur um klei­ne Geschich­ten von der Grün­dung bis heu­te. In einer gestraff­ten Form wer­den die nächs­ten Zei­len einen Über­blick über die Eck­da­ten des MTV ver­mit­teln.


15. Juni 1913 – Der Grün­dungs­ta­gErs­ter Vor­sit­zen­der des MTV wird Pas­tor Fraatz. Sein Stell­ver­tre­ter der Mol­ke­rei­in­spek­tor Mül­ler. Bei­geord­ne­ter wer­den der Acker­mann Wig­mann sowie Gemein­de­vor­ste­her Dene­ke. Als Turn­wart fun­giert Leh­rer Stel­ter. Als wei­te­re Mit­glie­der gehö­ren dem Vor­stand an: Kas­sen­wart Strie­pe, Gerä­te- und Zeug­wart Prin­ke sowie Schrift­wart Knig­ge.

Am 07. Juli 1913 tritt der MTV in den Turn­gau Braun­schweig ein. Am 24. Novem­ber 1913 erfolgt dann der Zusam­men­schluss mit dem Fuß­ball­club Isen­büt­tel.

Von 1914 bis 1919 macht der Ver­ein infol­ge des 1. Welt­krie­ges durch kei­ne beson­de­ren Akti­vi­tä­ten auch sich auf­merk­sam.

1919: Die ers­te Gene­ral­ver­samm­lung nach dem 1. Welt­krieg fin­det am 24. Febru­ar statt. Der Vor­stand wird wie­der­ge­wählt.

1920: Faust­ball- und Schlag­ball­mann­schaf­ten wer­den zum Wett­kampf­be­trieb ange­mel­det. Außer­dem tritt der Ver­ein der Sport­un­fall­ver­si­che­rung bei.

1921: Für die Mit­glie­der des MTV wird eine Unter­stüt­zungs­kas­se ein­ge­führt.

1926: An der Fort­bil­dungs­schu­le wird Turn­un­ter­richt ein­ge­führt. Der MTV über­nimmt den Turn­un­ter­richt und stellt hier­für die ver­eins­ei­ge­nen Gerä­te kos­ten­los zur Ver­fü­gung.

1932: Erst­mals ist eine Frau im Vor­stand des MTV ver­tre­ten. Frau Anna Mey­er wird Schrift­füh­re­rin.

1933: Die Grün­dung einer Schwimm­ab­tei­lung erfolgt. Die Aus­bil­dung über­nimmt Schwimm­meis­ter Radschun. Auch macht die Macht­er­grei­fung der Natio­nal­so­zia­lis­ten vor dem MTV nicht halt. Auf Anord­nung der NSDAP wird eine Wehr­sport­grup­pe ein­ge­führt.

1945: Zu Kriegs­en­de hat der Ver­ein noch 120 Mit­glie­der. Bis zum Jah­res­en­de tre­ten 32 neue Mit­glie­der dem Ver­ein bei.

1946: Am 09. März erfolgt die Wie­der­be­le­bung des MTV nach dem 2. Welt­krieg. Die ers­te Gene­ral­ver­samm­lung nach dem Krieg lei­tet Land­rat Dr. Zim­mer­mann. In den Vor­stand wer­den gewählt: Vor­sit­zen­der K. Knig­ge, 2. Vor­sit­zen­der F. Schlie­pha­ke. Der MTV ver­fügt jetzt über eine Fußball‑, Turn‑, Leicht­ath­le­tik- und Schwimm­ab­tei­lung. Noch im glei­chen Jahr wird am Sport­platz ein Umklei­de­raum errich­tet. Das benö­tig­te Holz wird von den Ver­eins­mit­glie­dern gestellt.

1948: Eine neue Spar­te wird im MTV gegrün­det; jetzt wird auch Tisch­ten­nis gespielt.

1953: Der MTV gibt sich eine neue Sat­zung und wird als e.V. in das offi­zi­el­le Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen. Auch wird der Sport­platz erneu­ert und die Bade­an­stalt aus­ge­baut und her­ge­rich­tet.

1954: Weil der MTV Rück­sicht auf eini­ge Groß­ver­an­stal­tun­gen der Gemein­de im Jahr 1953 genom­men hat, wird das Stif­tungs­fest (40 Jah­re MTV) mit einem Jahr Ver­spä­tung gefei­ert.

1958: Die Ehren­mit­glie­der stif­ten dem MTV eine neue Ver­eins­fah­ne.

1960: Die Gemein­de Isen­büt­tel errich­tet eine Turn­hal­le.

1962: Bau­be­ginn für das Sport­heim des MTV. Die Mit­glie­der erbrin­gen zahl­rei­che Eigen­leis­tun­gen und 1965 ist das Sport­heim fer­tig gestellt.

1972: Der MTV ver­fügt jetzt über 3 Sport­plät­ze, einer davon ist mit einer Trai­nings­be­leuch­tung aus­ge­stat­tet. In der Turn­ab­tei­lung wird erst­ma­lig Vol­ley­ball ange­bo­ten.

1975: Durch den Bau des Elbe-Sei­ten­ka­nals ent­steht der Tank­um­see. Dies wirkt sich auf die Ange­bots­pa­let­te des MTV aus. Am 05. Janu­ar erfolgt die Grün­dung einer Kanu­spar­te.

1976: Am 27. Febru­ar wird eine Segel­s­par­te im MTV ins Leben geru­fen.

1978: Im Janu­ar mel­den sich im Rah­men einer Umfra­ge 45 Ten­nis-Inter­es­sier­te. Als Fol­ge hier­von wird am 16. Juli eine Ten­nis­spar­te gegrün­det. Zum Start hat die Ten­nis­spar­te 40 Mit­glie­der.

1979: Am 27. Okto­ber wer­den zwei Ten­nis­plät­ze fer­tig gestellt. In die­sem Jahr beginnt auch der Bau einer Flut­licht­an­la­ge für Fuß­ball und Ten­nis. Die Anla­gen wer­den 1980 in Betrieb genom­men.

1980: Grün­dung einer Wan­der­grup­pe im Okto­ber. Die ers­te Wan­de­rung führt am 02. Novem­ber durch den Elm.

1981: Am Tank­um­see wird mit dem Bau eines Seg­ler­hei­mes begon­nen. Im Mai 1983 wird es ein­ge­weiht. Die Mit­glie­der erbrin­gen über 6.000 Stun­den Eigen­leis­tung.

1984: Im Mai wird eine Groß­turn­hal­le im Schul­zen­trum frei­ge­ge­ben. Dadurch erfah­ren die Hal­len­sport­ar­ten einen Auf­schwung. Im Dezem­ber erfolgt die Grün­dung einer Bad­min­tonspar­te.

1988: Vom 05. bis zum 07.08. wird das 75jährige Ver­eins­ju­bi­lä­um groß gefei­ert. Auch wer­den 3 Asche-Ten­nis­plät­ze ein­ge­weiht. Im Dezem­ber grün­den sich zwei neue Hal­len­sport­ar­ten: Kara­te und Tanz­sport. Damit ver­fügt der MTV jetzt über 10 Abtei­lun­gen – ein gro­ßes Ange­bot für einen Dorf­ver­ein.

1989: Im Mai wird das Ten­nis­heim ein­ge­weiht. Am Volks­wan­der­tag betei­li­gen sich 214 Mit­glie­der des MTV. In der Haupt­ver­samm­lung wech­selt nach 10 Jah­ren der Vor­sitz von Rolf Sage­biel an Ort­win Stil­le. Eben­falls wird Wil­helm Bert­ram für 70 Jah­re Ver­eins­zu­ge­hö­rig­keit geehrt.

1990: Das Sport­heim wird umge­baut und moder­ni­siert. Nach rund 20 Jah­ren über­gibt Fami­lie Rau die Bewirt­schaf­tung des Sport­hei­mes an Fami­lie Lehen ab. Es erfolgt die Anschaf­fung eines Com­pu­ters und eine bezahl­te Schreib­kraft wird ein­ge­stellt. Der Ver­ein zählt jetzt 1.459 Mit­glie­der.

1991: Der MTV hat jetzt 1.539 Mit­glie­der und rund 50 Übungs­lei­ter und Betreu­er. Der Ver­eins­vor­sitz wech­selt von Ort­win Stil­le an Richard Doren­kamp.

1993: Fer­tig­stel­lung des Übungs­rau­mes unter dem Sport­heim­dach. Die Funk­ti­ons­gym­nas­tik und Rücken­schu­le fin­den hier ihren eige­nen Raum. Das 80jährige Bestehen des MTV wird gefei­ert.

1994: Der Ver­ein zählt jetzt 1.823 Mit­glie­der. Um den Besuch der Wett­kämp­fe und Tur­nie­re zu gewähr­leis­ten, wer­den 2 Ver­eins­bus­se ange­schafft.

1995: Im Früh­jahr wird die Spar­te Ski­gym­nas­tik gegrün­det. Im Som­mer folgt die Spar­te Leicht­ath­le­tik und im Sep­tem­ber die Spar­te Judo. Damit hat der Ver­ein nun 13 Spar­ten.

1996: Es wer­den 6 neue Umklei­de­räu­me im Sport­heim gebaut. Im Som­mer wird Klaus Pop­pen als 2.000 Mit­glied im MTV begrüßt. Am Ende des Jah­res zählt der Ver­ein 2.036 Mit­glie­der. Der Vor­sitz wech­selt wie­der von Richard Doren­kamp zu Ort­win Stil­le.

2000: Erst­mals müs­sen wegen feh­len­der Hal­len­ka­pa­zi­tä­ten Sport­in­ter­es­sier­te abge­wie­sen wer­den. Die Grün­dung einer Bas­ket­ball- und Tram­po­lin­spar­te schei­tert an den feh­len­den Hal­len­zei­ten.

2001: Erwei­te­rung der Sport­an­la­ge um eine Leicht­ath­le­tik­an­la­ge und zwei neue Klein­spiel­fel­der für Fuß­ball. Damit ist auch die Nut­zung der Anla­ge für die Bun­des­ju­gend­spie­le und die Abnah­me von Sport­ab­zei­chen wie­der mög­lich.

2002: Erstel­lung einer Flut­licht­an­la­ge für den B‑Sportplatz und Ein­rich­tung eines Beach­vol­ley­ball­fel­des. In die­sem Jahr orga­ni­siert der MTV zum 20, Mal Feri­en­frei­zei­ten.

2004: Erwerb eines Grund­stü­ckes im Gewer­be­ge­biet durch die Segel­s­par­te. Es wird eine 800 qm gro­ße Boots­hal­le errich­tet.

2006: Der MTV über­nimmt das Sport­heim von der Gemein­de Isen­büt­tel. In einer Son­der­voll­ver­samm­lung wird auch die Erwei­te­rung des Sport­hei­mes beschlos­sen.

2007: Im Mai beginnt der Erwei­te­rungs­bau des Sport­hei­mes. Der MTV baut an die Süd­sei­te eine Sport­hal­le mit Toi­let­ten, Umklei­de- und Dusch­räu­men.

2008: Der Anbau wird im Som­mer in Betrieb genom­men. Es ist eine neue Hal­le mit ca. 200 qm sowie ein wei­te­rer Gym­nas­tik­raum mit ca. 80 qm ent­stan­den. Dane­ben vier Umklei­de­ka­bi­nen und 2 Dusch­räu­me. Die frei­en Kapa­zi­tä­ten wer­den durch die Spar­ten Kara­te, Tur­nen und Tanz­sport belegt.

2009: Am 29. August wird der Sport­heim­an­bau im Rah­men eines „Tages der offe­nen Tür“ prä­sen­tiert. Der MTV wird offi­zi­el­ler Part­ner des DFB und Talent­stütz­punkt für den Bezirk Braun­schweig. Im Novem­ber erhält der MTV für sei­ne Jugend­ar­beit den Jugend­för­der­preis der Spar­kas­se Gifhorn/Wolfsburg. Die lang­jäh­ri­ge Jugend­spiel­ge­mein­schaft im Fuß­ball mit Cal­ber­lah und Was­büt­tel wird auf­ge­löst. Zum Jah­res­en­de zählt der Ver­ein 2.308 Mit­glie­der.

2010: Jan Sie­vers (Judo) sorgt mit dem Gewinn der Nord­deut­schen Meis­ter­schaft für den sport­li­chen Höhe­punkt des Jah­res. Am 19. und 20.06. fin­det das dies­jäh­ri­ge Kin­der­turn­fest in Isen­büt­tel statt. Der MTV begrüßt gut 400 Teil­neh­mer und Betreu­er.


2011: Die Haus­halts- und Kas­sen­füh­rung wird grund­sätz­lich umge­stellt. Der Haupt­ver­ein über­gibt die Bud­get­ver­ant­wor­tung an die Spar­ten. Erneut war unse­re Spar­te Judo für die sport­li­chen Höhe­punk­te des Jah­res ver­ant­wort­lich. Erst­ma­lig gewan­nen die U‑14 Jun­gen die Nord­deut­sche Meis­ter­schaft und erneut konn­te ein Ein­zel­kämp­fer den Titel eines Nord­deut­schen Meis­ters errin­gen, dies­mal stand Felix Mül­ler ganz oben auf dem Trepp­chen. Der Ver­ein erwirb Fit­ness­ge­rä­te und rich­tet einen Fit­ness­raum ein. Lei­der muss die Spar­te Ski­gym­nas­tik auf­ge­löst wer­den.

2012: Durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird eine neue Sat­zung beschlos­sen. Der Antrag eines Mit­glie­des an die Mit­glie­der­ver­samm­lung den Ver­ein umzu­be­nen­nen, erzeugt in der ört­li­chen Pres­se gro­ßes Auf­se­hen. Die Bezeich­nung MTV (Män­ner-Turn-Ver­ein) soll in SV (Sport­ver­ein) Isen­büt­tel geän­dert wer­den. Von der  Mit­glie­der­ver­samm­lung wird die­ser Antrag bei nur einer Gegen­stim­me abge­lehnt. Neben der neu­en Sat­zung beschließt der erwei­ter­te Vor­stand auch eine Finanz‑, Bei­trags- und Geschäfts­ord­nung.

2013: Der MTV fei­ert 100 Jah­re Sport in Isen­büt­tel. Am 15.06., dem Grün­dungs­tag vor 100 Jah­ren, begin­nen die Ver­an­stal­tun­gen mit einer Fah­nen­wei­he im Sport­heim. Ab Juni ist der Kalen­der gespickt mit sport­li­chen und fest­li­chen Ver­an­stal­tun­gen anläss­lich des Jubi­lä­ums. Höhe­punk­te waren dabei

-    Kreis­kin­der­turn­fest am 22. und 23.  Juni mit fast 400 Teil­neh­mer
-    Fest­kom­mers am 10.08. im Fest­zelt auf dem Sport­platz­ge­län­de
-    Fest­um­zug und Sport­ler­früh­stück am 11.08. mit allen Spar­ten und befreun­de­ten Ver­ei­nen
-    Am 31. August begrüßt der MTV über 100 Teil­neh­mer zum Kreis­se­nio­ren­tref­fen
-    Test­spiel unse­rer 1. Her­ren gegen Ein­tracht Braun­schweig am 11. Okto­ber

Neben dem 100jährigen Jubi­lä­um fei­er­te unse­re Spar­te Kara­te in 2013 ihr 25jähriges Bestehen. Die Spar­te kann auf eine tol­le Ent­wick­lung zurück­bli­cken, zählt über 120 Mit­glie­der und ihr Sport­an­ge­bot ist aus dem Pro­gramm des MTV nicht mehr weg­zu­den­ken.

Der abso­lu­te sport­li­che Höhe­punkt war die Wahl unse­res Judo­ka Jan Sie­vers zum Jugend­sport­ler des Land­rei­ses Gif­horn. Die her­vor­ra­gen­den sport­li­chen Leis­tun­gen von Jan sind eben­falls durch den Judo­ver­band beson­ders gewür­digt wor­den. Jan wur­de zu einem Trai­nings­aus­tausch nach Japan ein­ge­la­den. Ein tol­les Jahr für unse­ren 15jährigen Spit­zen­sport­ler.

Das Flot­ti­len­se­geln unse­rer Spar­te Segeln führ­te die Mit­glie­der dies­mal in die Adria vor die kroa­ti­sche Küs­te. Eben­falls ein tol­ler Höhe­punkt im Jubi­lä­ums­jahr. 

Im Novem­ber wird die Spar­te Fuß­ball für ihre vor­bild­li­che Schieds­rich­ter­ar­beit vom Bezirks­ver­band Braun­schweig aus­ge­zeich­net.

Zum Abschluss des Jah­res kann der MTV über 150 abge­leg­te Sport­ab­zei­chen vor­wei­sen. Ein abso­lu­ter Höchst­wert in der Geschich­te des MTV.

2014: Nach über 25 Jah­ren ehren­amt­li­cher Tätig­keit im Vor­stand des MTV steht Ort­win Stil­le für eine Wie­der­wahl nicht mehr zur Ver­fü­gung. Als Nach­fol­ger wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung Dr. Dierk Hick­mann zum 1. Vor­sit­zen­den gewählt.

Der MTV befin­det sich Dank des moder­nen Sport­an­ge­bo­tes wie­der auf dem Wachs­tums­pfad. Zum Jah­res­en­de hat der MTV über 2.200 Mit­glie­der und ist damit größ­ter Ver­ein im Land­kreis Gif­horn. Der Mit­glie­der­zu­wachs hat Ver­än­de­run­gen und Erwei­te­run­gen der Sport­an­la­gen zur Fol­ge. Im Früh­jahr wer­den die bei­den vor­han­de­nen Hart­plät­ze der Ten­nis­spar­te mit Kunst­ra­sen belegt und in einen Trai­nings­platz für die Spar­te Fuß­ball umge­wan­delt. Eben­falls wird das Sit­zungs­zim­mer in einen Reha-Gym­nas­tik­raum umge­baut. Für Vor­stands­sit­zun­gen ist jetzt kein ent­spre­chen­der Raum mehr vor­han­den und die Sit­zun­gen müs­sen nun im Club­raum der Gast­stät­te durch­ge­führt wer­den.

Durch die Segel­s­par­te wird die kom­plet­te Erneue­rung der Steg­an­la­ge abge­schlos­sen. Mit dem Ver­ein „Sport vor Ort“ ver­ein­bart der MTV einen Koope­ra­ti­ons­ver­trag über die Zusam­men­ar­beit und die Opti­mie­rung der Sport­an­ge­bo­te bei­der Ver­ei­ne. Für die sport­li­chen Höhe­punk­te sor­gen erneut unse­re Judo­kas. Leo­nie Mül­ler erringt den Titel der Bezirks­meis­te­rin und steht auch bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten wie­der auf dem Sie­ger­po­dest. Die Män­ner­mann­schaft holt sich den Titel in der Bezirks­li­ga.

Am 05.11.2014 erhält der MTV für sei­ne vor­bild­li­che Arbeit die Sport­pla­ket­te des Bun­des­prä­si­den­ten über­reicht. In einem fei­er­li­chen Fest­akt im Gäs­te­haus der Nds. Lan­des­re­gie­rung über­gibt der Innen­mi­nis­ter des Lan­des Nie­der­sach­sen, Boris Pis­to­ri­us, die­se beson­de­re Aus­zeich­nung an den 1. Vor­sit­zen­den sowie den Geschäfts­füh­rer des MTV.

2015: Das 2. Jahr unter der Lei­tung des neu­en Vor­sit­zen­den Dierk Hick­mann war im wahrs­ten Sinn des Wor­tes ein sehr stür­mi­sches Jahr für den MTV. Die in 2014 neu errich­te­te Steg­an­la­ge der Seg­ler wur­de durch Sturm­tief „Niklas“ voll­kom­men zer­stört. In weni­ger als 2 Stun­den waren die Ste­ge los­ge­ris­sen, Steg­tei­le zer­bro­chen und viel­fach ver­zo­gen. Ein­zel­ne Tei­le wur­den bis zum Nach­bar­ver­ein WSCG getrie­ben und vie­le Schwimm­fäs­ser waren am Ufer ver­teilt. Und dazwi­schen lagen die Boo­te der Mit­glie­der und des Ver­eins ver­keilt und auch beschä­digt. Mit bei­spiel­haf­tem Arbeits­ein­satz an meh­re­ren Wochen­en­den wur­de durch die Spar­te der Scha­den besei­tigt und die Sai­son konn­te wie geplant zum Abschluss gebracht werden.

Ein wei­te­rer Scha­den betraf die Flut­licht­an­la­ge. Ab Okto­ber konn­te für meh­re­re Wochen kein Fuß­ball­trai­ning unter Flut­licht mehr statt­fin­den. Ein kapi­ta­ler Scha­den war die Ursa­che dafür, dass sämt­li­che ver­leg­ten Lei­tun­gen erneu­ert wer­den muss­ten. Auch hier zeig­te die Spar­te Fuß­ball einen vor­bild­li­chen Arbeits­ein­satz bei der Erneue­rung der Strom­lei­tun­gen. Alles in allem kein ein­fa­cher Start für den neu­en Vorsitzenden. 

Aus sport­li­cher Sicht bot das Jahr fol­gen­de her­aus­ra­gen­de Ereig­nis­se:
- Die Alte Her­ren Fuß­ball wie­der­hol­te in 2015 ihr Tri­ple und wur­de vom Kreis­sport­bund Gif­horn als Mann­schaft des Jah­res aus­ge­zeich­net.
- Auch im Judo gab es eine Titel­ver­tei­di­gung: Die Her­ren-Mann­schaft errang erneut den Titel des Bezirksmeisters.

In 2015 hat sich die neue Spar­te Inline-Ska­tin­g/-Hockey wei­ter eta­blie­ren kön­nen und div. neue Sport­ar­ten bzw. –kur­se wur­den in das moder­ne Sport­an­ge­bot des MTV auf­ge­nom­men. Bei­spiel­haft sind hier zu nen­nen: Capoei­ra (Spar­te Kara­te) und Pila­tis (Spar­te Tur­nen).

2016: Durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird im April nach rund 10 Jah­ren eine Anpas­sung und Neu­struk­tu­rie­rung der Bei­trä­ge beschlos­sen. Mit­tels einer außer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung am 30.09. tritt eine neue Sat­zung in Kraft. Kern­ele­ment der neu­en Sat­zung ist die Ablö­sung der Mit­glie­der­ver­samm­lung durch eine Dele­gier­ten­ver­samm­lung. Erfreu­lich dabei ist, dass sämt­li­che Beschlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­stim­mig erfolg­ten.
Es wer­den zwei neue Ver­eins­bus­se ange­schafft. Die Anschaf­fung ist dank der groß­zü­gi­gen Unter­stüt­zung von Spon­so­ren mög­lich gewor­den. Mit dem MTV Was­büt­tel wird eine Koope­ra­ti­on ver­ein­bart. Im Dezem­ber unter­zeich­nen die Vor­stän­de den Ver­trag. Die bei­den Ver­ei­ne ergän­zen damit die Sport­an­ge­bo­te für ihre Mit­glie­der.
Der Reha-Sport wächst wei­ter. Es sind jetzt vier Grup­pen aktiv. Für den sport­li­chen Höhe­punkt sor­gen dies­mal die Jun­gen der Turn­spar­te im Gerä­te­tur­nen. Bei den Bezirks­meis­ter­schaf­ten set­zen sich unse­re 8–12jährigen Tur­ner gegen wesent­lich älte­re Tur­ner ande­rer Mann­schaf­ten sou­ve­rän durch.

2017: Am 12. Mai fand die 1. Dele­gier­ten­ver­samm­lung des MTV Isen­büt­tel statt. An der Ver­samm­lung nah­men 51 Dele­gier­te und 47 Mitglieder/Gäste teil. Erfreu­lich war die hohe Anzahl der teil­neh­men­den Mit­glie­der und Gäs­te. Die­se ver­folg­ten eine sehr har­mo­nisch ver­lau­fen­den Ver­samm­lung. Der Start in das „neue Zeit­al­ter“ des MTV kann als geglückt bezeich­net wer­den.
Im Rah­men der Dele­gier­ten­ver­samm­lung wur­den die lang­jäh­ri­gen Mit­glie­der Wolf Neu­haus und Ralf Tho­mas zu Ehren­mit­glie­dern ernannt. Eine beson­de­re Aus­zeich­nung erhielt Erich Hen­del für sein beson­de­res ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment. Das Pro­jekt 2020 mit dem Ziel einer Sport­stät­ten­er­wei­te­rung nimmt Fahrt auf. Ers­te Vor­stel­lun­gen wur­den kon­kre­ti­siert und mit der Bil­dung von Rück­la­gen begon­nen. In 2018 wird eine Pro­jekt­grup­pe das The­ma wei­ter vor­an­trei­ben. Die in 2016 beschlos­se­ne Bei­trags­er­hö­hung hat­te kaum Aus­wir­kun­gen auf den Mit­glie­der­be­stand. Zum Jah­res­en­de 2017 hat der MTV knapp 2.200 Mitglieder.

2018: Das Jahr war geprägt von einer strik­ten Aus­ga­ben­dis­zi­plin des Haupt­ver­eins und aller Spar­ten zwecks Schaf­fung von Rück­la­gen für das Pro­jekt 2020. Trotz­dem muss­te und konn­te das Seg­ler­heim, nach nun­mehr gut 40 Jah­ren, einer umfas­sen­den Reno­vie­rung unter­zo­gen wer­den. Die Spar­te Segeln trug die Kos­ten in Eigen­re­gie und blickt nun stolz auf ein hel­les Ambi­en­te mit See­blick. Die mit dem MTV Was­büt­tel begon­ne­ne Koope­ra­ti­on hat sich zur Selbst­ver­ständ­lich­keit ent­wi­ckelt und in div. Tref­fen der Vor­stän­de und Spar­ten­lei­tun­gen wur­de die Zusam­men­ar­beit ver­tieft. Im sport­li­chen Bereich sorg­ten erneut unse­re Judo­kas für den Höhe­punkt. Infol­ge ihrer sport­li­chen Leis­tun­gen in 2017 wur­de Leo­nie Mül­ler am 14. Sep­tem­ber 2018 in Wit­tin­gen durch den Kreis­sport­bund Gif­horn als Jugend­sport­le­rin des Jah­res aus­ge­zeich­net.  Nach­dem in 2016 der Mit­glie­der­be­stand unse­rer Ten­nis­spar­te auf nur noch 25 akti­ve Mit­glie­der gesun­ken war, hat die Spar­ten­lei­tung mit diver­sen Maß­nah­men den turn around geschafft. Mitt­ler­wei­le betrei­ben wie­der rund 50 Mit­glie­der Ten­nis­sport beim MTV und es besteht ein recht posi­ti­ver Aus­blick auf die Zukunft hin­sicht­lich der Gewin­nung wei­te­rer Mitglieder.

2019: Das Pro­jekt 2020 beschäf­tigt immer mehr Funk­ti­ons­trä­ger im MTV. Die Archi­tek­tin Frau Sig­rid Sauss wur­de beauf­tragt Ent­wür­fe für unse­ren Hal­len­neu­bau zu gestal­ten. Nach zahl­rei­chen Gesprächs­run­den war die opti­ma­le Pla­nung gefun­den. Jetzt konn­te auch eine Finan­zie­rungs­pla­nung erstellt und sämt­li­che Vorgaben/Planungen der Gemein­de zur wei­te­ren Ent­schei­dung vor­ge­legt wer­den. Dane­ben haben uns noch die fol­gen­den The­men bewegt: Mit der KITA St. Mari­en wird eine Koope­ra­ti­on zur sport­li­chen Betreu­ung der Kin­der ver­ein­bart. Die Flut­licht­be­leuch­tung unse­rer Sport­plät­ze wird kom­plett auf LED umge­stellt.
Im sport­li­chen Bereich haben wir lei­der einen her­ben Ver­lust zu ver­zeich­nen. Unser Judo-Urge­stein und Ehren­mit­glied Peter Bycz­ko­wicz über­gibt nach rund 20 Jah­ren sei­ne Trai­nings­teams an sei­ne Nach­fol­ger. Aber die Erfol­ge der Judo­spar­te gehen wei­ter. So sicher­te sich Ama­ni Küs­ter den Lan­des­ein­zel­ti­tel (U18), wur­de Nord­deut­sche Meis­te­rin und schaff­te damit die Qua­li­fi­ka­ti­on zur Deut­schen Meis­ter­schaft. Nach­dem unse­re 1. Her­ren Fuß­ball­mann­schaft in der Sai­son 2017/2018 nur knapp dem Abstieg aus der Bezirks­li­ga ver­hin­dert hat, schaff­te sie in der dar­auf­fol­gen­den Sai­son voll­kom­men uner­war­tet den Auf­stieg in die Lan­des­li­ga. Im Som­mer 2019 sorg­te die 2. Her­ren Fuß­ball­mann­schaft mit dem Gewinn des Kreis­po­kals eben­falls für eine tol­le Überraschung. 

2020: …